Datenverlust im Mittelstand - Alte Produktionsmaschinen bergen Gefahrenpotential

(Bochum, 26.08.2013) Einzelne Elemente der IT-Landschaft wurden in den vergangenen Jahren einem grundlegenden Wandel unterworfen. So finden sich schon seit längerer Zeit keine RS-232 / 422 oder 485 Schnittstellen an Notebooks mehr. Diese sind jedoch erforderlich für die Backup-Erstellung bei Automatisierung und Prozesssteuerung im produzierendem Gewerbe. Zwar können diese in Form von USB-Lösugen und seriellen Konvertern nachgerüstet werden, oft genug jedoch gibt es hierbei Faktoren, die ein regelmäßiges Backup unterbinden oder beeinflußen. Mal ist das entsprechende Kabel nicht verfügbar, ein anderes mal ist der entsprechende USB-Konverter nicht aufzufinden. Die Ursachen divergieren und die Notwendigkeit einer Backup-Erstellung an solchen betagten Systemen wird immer weiter verschoben und selbst der beste und umfangreichste Backup-Plan bekommt hierdurch erste Risse.


Unzureichende Organisation erhöht Datenverlust-Risiko im Mittelstand

Gerade ältere Produktionsanlagen nehmen eine Sonderstellung innerhalb eines jeden Backup Plans ein, da hierbei Datensicherungsprozesse nur schwer oder selten über das Unternehmensnetzwerk automatisiert werden können. "Zeitmangel, Bequemlichkeit und Mitarbeiter-Fluktuation sorgen in einer Vielzahl von Fällen dann dafür, dass die regelmäßige Backup-Erstellung in solchen Fällen einreisst. Die Spätfolgen hierbei sind dann Festplattenausfälle in Produktionsmaschinen, bei denen kein jüngeres Backup mehr vorhanden ist und somit eine Datenrettung erforderlich wird. Die Kosten für die Datenrettung sind in solchen Fällen eher als vernachlässigbar anzusehen, die Kosten aufgrund des eigentlichen Produktionsstillstandes oder -Ausfalls sind hierbei jedoch in der Regel beträchtlich.", so Martin Eschenberg, Marketingleiter bei der KUERT Datenrettung Deutschland GmbH.

KUERT empfiehlt Klein- und Mittelständischen Unternehmen:

  • Erstellen Sie einen umfangreichen Backup-Plan der alle automatisierten und nicht automatisierten Backup-Prozesse komplett einschließt
  • Analysieren Sie die Schwachpunkte innerhalb ihrer Produktionsumgebung, insbesondere diejenigen die sich nur schwer in eine automatisierte Datenspeicherung integrieren lassen. Entwickeln Sie basierend auf diesen Schwachpunkten entsprechende Lösungen oder verbesserte Prozesse.
  • Vergessene oder an IT-Kollegen verliehene serielle Konverter lassen sich durch die Einführung von entsprechenden Mechanismen (wie virtuelle Materialentnahmescheine) relativ einfach lokalisieren. Der Weg zu einer strukturierten und transparenten Materialentnahme ist mitunter aufwendiger als die entsprechende Pflege. Ggf. lassen sich bereits existierende Strukturen für ein derartiges Vorhaben nutzen, z.B. den MS SharePoint Server um entsprechende Listen ergänzen, um auch den IT-Kollegen einen Einblick zu geben, wer gerade mit welchem Material im Unternehmenseinsatz unterwegs ist.
  • Benennen Sie für evtl. Worst-Case Szenarien innerhalb ihres Riskiomanagements ein- bis zwei entsprechende Datenrettungsunternehmen.

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