Blizzard Juno - Wintersturm gefährdet deutsche Cloud Daten

(Bochum, 26. Januar 2015) Wenn der Winter-Sturm „Juno“ auf die US-Ostküste trifft, dann wird er nicht nur die Bewohner dort auf eine harte Probe stellen, sondern er gefährdet auch die Disaster Recovery Pläne vieler US-Rechenzentren, Cloud-Infrastruktur-Anbieter und Unternehmen die an der US-Ostküste beheimatet sind. Allein im Großraum New York und North Carolina befinden sich knapp 150 relevante Datenzentren. Neben Cloud-Anbietern wie Amazon, befinden sich hierunter auch Rechenzentren von Apple, Facebook und Google.

Diese Tatsache stellt auch deutsche Unternehmen und Haushalte, welche Daten über die Cloud in US-Rechenzentren speichern lassen, vor Herausforderungen. Die Spezialisten von KUERT Datenrettung empfehlen, unter diesem Aspekt, sicherheitshalber komplette Backups aller in die Cloud ausgelagerten Daten anzufertigen.


Blizzard "Juno" – Winter-Sturm gefährdet auch deutsche Daten in der Cloud

„Der Blizzard "Juno" wird zahlreiche Disaster-Recovery und Backup-Pläne von US-Datencenter-Betreibern und Hostern auf eine Probe stellen. Deutschen Unternehmen und Privatanwendern empfehlen wir vorsorglich die Anfertigung vollumfänglicher Backups aller in Cloud- Daten die bei US-Anbietern liegen, da ein möglicher Datenverlust nicht hundertprozentig ausgeschlossen werden kann.“ , so Martin Eschenberg, Marketingleiter der KUERT Datenrettung Deutschland GmbH.

Starker Schneefall und hohe Windgeschwindigkeiten, können im ungünstigsten Fall einen starken Einfluss auf die Infrastruktur von US-Rechenzentren nehmen. Dies reicht von längerfristigen Stromausfällen bis zu Gebäudeschäden aufgrund starken Schneefalls. Zwar sind die meisten Rechenzentren über stromerzeugende Generatoren für potentielle Ausfälle gerüstet, jedoch reichen diese Generatoren je nach System nur für einen Betrieb von wenigen Stunden bis zu max. zwei Tagen. Wird in dieser Zeit die Stromversorgung nicht wiederherbestellt, dann kann dies ernsthafte Folgen mit sich bringen.

Datenverlust der AWS Cloud als mahnendes Beispiel

„Das ein Sturm eine renommierte Cloud-Infrastruktur problemlos lahm legen kann, beweist ein Blick zurück in den Sommer 2012. Hierbei kam es aufgrund eines Sturmes zu einem Stromausfall, der ursächlich für einen Ausfall der Amazon Web Services (AWS) und weiterer Cloud-Anbieter in Nord-Virginia war.“, sagt Martin Eschenberg.

KUERT Datenrettung empfiehlt aus diesem Grund allen privaten und gewerblichen Kunden oder Nutzern von Cloud-Services sicherheitshalber Backups der in der Cloud befindlichen Daten anzulegen, sofern dies noch nicht erfolgt ist. Insbesondere private Nutzer von US-Cloud Speicherdiensten sollten sich stets vor Augen halten, dass sie keinerlei Wiederherstellungsansprüche im Datenverlustfall haben. Wer Fotos / Bilder in die Cloud überträgt, ohne hiervon vorsorglich lokale Backups zu erstellen, der läuft im schlimmsten Fall Gefahr sein komplettes digitales Leben zu verlieren.

Next Post Previous Post




Sie haben noch Fragen ?

Datenrettung ist ein komplizierter und beratungsintensiver Prozess. Wir beraten Sie gerne telefonisch unter :
Tel. 0234 - 962 90 390.
Oder stellen Sie uns einfach hier direkt Ihre Frage: