10 Tipps die zum Schutz von externen Festplatten beitragen

(Bochum, 12.02.2013) Externe Festplatten erfreuen sich immer größer werdender Beliebtheit. Jedoch sind externe Festplatten einer Vielzahl von Gefahren ausgesetzt. Auch die hohe Speicherdichte pro Magnetscheibe bei Festplatten jenseits der 1 TB-Grenze machen Festplatten im Falle eine Headcrashs zu einer Herausforderung für jedes professionelle Datenrettungsunternehmen. Diese Gefahrenquellen lassen sich jedoch durch eine einfache Organisation und ohne großen finanziellen Aufwand stark minimieren.


Externe Festplatten mit einfachen Mitteln schützen

1. Richtige Auswahl des Standortes

Je nachdem wie Ihr Arbeitsplatz in Ihrem Arbeitsraum positioniert ist, ist die richtige Auswahl eines geeigneten Standortes für Ihre externe Festplatte von entscheidender Bedeutung.
Achten Sie darauf, das der gewählte Standort der Platte vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt ist. Achten Sie darauf das die Kabelführung zum PC und zur Steckdosenleiste so ausgelegt ist, dass das Laufwerk nicht versehentlich vom Tisch gerissen werden kann. Kabelbinder, bzw. Klett-Verbinder können hier helfen mehr Struktur in Ihre Kabelführung zu bringen. Angenehmer optischer "Nebeneffekt": Es sieht zudem schöner und strukturierter aus.

2. Vertikale / Horizontaler Ausrichtung der Festplatte

Für die Sicherheit Ihrer gespeicherten Daten sollten Sie keine Kompromisse mit optischen Detailfragen eingehen.
Fakt ist: Externe Festplatten die vertikal bzw. hochkant stehen, bedeuten eine gravierende Gefahrenquelle, da Sie anfälliger sind für Stöße und Erschütterungen und somit prädestiniert für ein unbeabsichtigtes umstürzen sind. Werden diese Platten im laufenden Betrieb umgeworfen, so ist die Gefahr eines Headcrashs und einer ernsthaften physikalischen Beschädigung der Magnetscheiben sehr hoch. Diesem Risiko lässt sich insoweit vorbeugen, indem Sie diese Platten einfach horizontal betreiben.

3. Fixierung der Festplatte / Power Strips

Festplatten Fixierung via Power-StripsEin Basisschutz muss nicht immer direkt ein Vermögen kosten, oftmals eignen sich auch simple Haushaltsmittel und etwas Kreativität. Externe Festplatten lassen sich sehr einfach z. B. mit Tesa PowerStrips auf Tisch-Oberflächen fixieren. Dies ist zwar kein einhundertprozentiger Schutz vor einem unbeabsichtigten herunterfallen des Datenträgers, jedoch wird das potentielle Risiko einer solchen Situation hierdurch sehr stark eingeschränkt.
Einer der Vorteile der PowerStrips ist, dass sich diese jederzeit, durch vorsichtiges ablösen, rückstandslos von Tisch- oder Glasoberflächen entfernen lassen.

4. Datenorganisation / Backup d. wichtigsten Dateien und Ordner

Ob nun ein Voll-Backup oder lediglich die Synchronisation von wichtigen Ordnern und Dateien, unterm Strich zählt, dass man regelmäßige Sicherungskopien seiner wichtigen Daten erstellt. Gliedern Sie Ihre Ordnerstruktur in Bereiche mit wichtigen unersetzbaren Daten, ersetzbaren Daten und unwichtigen Daten. Eine simple Synchronisierung von einzelnen Ordnern kann ein effizientes und wenig zeitaufwendiges Mittel sein, Daten einfach und bequem zu duplizieren. Diverse Freeware-Programme können hierbei helfen einfache Aufgaben flexibel zu automatisieren (z.b. PureSync), übrigens auch über Netzlaufwerke, z. B. auf dem MediaServer.

5. Regelmäßige Defragmentierung des Datenträgers

Eine regelmäßige Defragmentierung der externen Festplatte bietet den Vorteil eines schnelleren Dateizugriffs und kürzerer Bootvorgänge. Windows-Betriebssysteme verfügen über eine automatische Defragmentierung. Diesen Dienst kann man abschalten und zum Beispiel durch die kostenlose Freeware „Defraggler“ ersetzen, um eine Defragmentierung manuell durchzuführen. Mit kostenpflichtigen Tools wie „Disktrix Ultimate Defrag“, läßt sich die gewünschte Defragmentierung sogar beeinflussen, so dass z. B. häufig genutzte Programme in die Bereiche einer Festplatte verschoben werden, bei dem die Zugriffszeit am kürzesten ist.

6. HDD Info zur Kontrolle von SMART-Fehlermeldungen

Jede Festplatte verfügt über eine sog. „Self-Monitoring, Analysis and Reporting Technology“ (kurz S.M.A.R.T). Hiermit lassen sich bestimmte Betriebsparameter der Festplatte überwachen und somit drohende Defekte frühzeitig erkennen. Mit Freeware-Tools wie „HDD Health“ wird der Anwender umgehend benachrichtigt, sobald bestimmte Parameter (wie z. B. die Temperatur der Festplatte) einen entsprechenden Grenzwert überschreiten.

7. Überspannungsschutz

Wer seine wichtigen Daten auf einer externen Festplatte vor möglichen Überspannungen schützen möchte, der sollte auf eine Überspannungsschutz-Steckdosenleiste zurückgreifen. Festplatten-Elektronik reagiert besonders empfindlich auf Überspannungen.

8. Bei mehreren externen Festplatten - Farbliches markieren der Strom-Anschlussstecker

Festplatten Fixierung via Power-StripsGerade beim Betrieb mehrerer externer 3.5" Festplatten die unmittelbar nebeneinander stehen kann es vorkommen, dass die Strom-Anschlussstecker versehentlich vertauscht werden. Dies kann dramatische Folgen für die Festplatte mit sich ziehen, da eine falsche Spannungsversorgung zu einem Kurzschluss an der Festplatten-Elektronik führen kann. Um solch ein Szenario zu vermeiden, empfiehlt es sich, die jeweiligen Kabel und Anschlussbuchsen farblich zu markieren.

9. Regelmäßige Reinigung des Laufwerkes / Staub Lüftungsschlitze

Hausstaub-Ablagerungen können im Laufe der Zeit dazu führen, dass die Lüftungsschlitze sich zusetzen. Hierdurch kann es, gerade bei älteren Modellen mit einer Aktiv-Kühlung des externen Festplatten-Gehäuses, zu einem Hitzestau kommen. So sollte ein Frühjahrsputz des PCs üblicherweise auch die externe Festplatte mit einschließen.

10. Verschlüsselung von Dateninhalten

Wer seine Daten verschlüsselt, z. B. mit einer AES 256-Bit Verschlüsselung, der sollte sich bewusst sein, dass es im Falle eines physikalischen Defekts der Festplatte, auch für ein professionelles Datenrettungs-Labor sehr schwierig und aufwendig wird die Daten zu retten. Insbesondere wenn das Passwort vergessen wurde, ist es schlichtweg unmöglich die Daten wieder herzustellen. Insbesondere bei verschlüsselten Festplatten-Laufwerken und Partitionen ist es somit umso wichtiger regelmäßige Sicherungskopien der Dateninhalte zu erstellen.

„Grundsätzlich gilt, Daten regelmäßig zu sichern ist leichter und kostengünstiger als Daten wieder aufwändig herzustellen. Das Internet bietet ideale Möglichkeiten um kostenlose Software, die einem viel Arbeit abnehmen kann, herunterzuladen. Es liegt jedoch am jeweiligen Anwender, ob dieser gewillt ist, etwas Zeit zu investieren um sich über die grundsätzliche Nachhaltigkeit seiner persönlichen wichtigen Dateien und Ordner Gedanken zu machen. Wer sich allein auf die Technik und die Marketingversprechen diverser Hersteller verlässt, in dem Glauben dass schon nichts passieren wird, der handelt grob fahrlässig. Überall dort wo Strom durchfließt, da kann auch etwas kaputt gehen, dass sollte man sich stets vor Augen halten. Der Rest ist eine Frage der persönlichen Organisation und des jeweiligen Standortes seiner Speichergeräte.“ , so Martin Eschenberg, Marketingleiter der KUERT Datenrettung Deutschland GmbH.

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