Datenrettung von SSD / Solid State Disk

Solid-State Disks erfreuen sich zunehmender Beliebtheit, zeichnen sich diese doch durch eine hohe Zugriffsgeschwindigkeit und einen gewissen Grad an Robustheit aus. Hundertprozentig ausfallsicher ist eine SSD-Festplatte bzw. Solid-State-Disk dennoch nicht.

Unsere Analysepreise für die Überprüfung von Solid-State-Disks / SSD liegen bei:

Datenträger

Express-Service

( 3 Arbeitstage )

Standard-Service

( 6 Arbeitstage )

 
Solid-State-Disk / SSD Auf Anfrage EUR 107,- * Datenrettung amelden

*Alle Preisangaben verstehen sich inkl. Mwst.

Datenrettung von SSD / Solid-State-Disk

Datenrettungskosten:

Die Datenrettungskosten orientieren sich an der Kapazität der SSD und an dem zu erbringendem Zeitaufwand um die Daten retten zu können.

Die der Datenrettung vorausgeschaltete Analyse ist somit auch als verbindlicher Kostenvoranschlag für die Datenrettungskosten anzusehen.

Physikalische Beschädigung der SSD: min. 800,- € bis max. 1.800 € inkl. Mwst.

Logische Beschädigung der SSD: min. 300,- bis 600,- € inkl. Mwst.

Die typischen Ausfallszenarien einer Solid-State Disk äußern sich zumeist dadurch, dass die SSD vom PC-System oder vom Notebook plötzlich nicht mehr erkannt wird. In der Regel ist dies auf einen defekten Micro-Controller zurückzuführen. Wenn die SSD also vom System nicht mehr erkannt wird und somit defekt ist, dann ist jeder eigenständige Versuch die Daten zu retten vergebene Liebesmüh. Moderne SSDs und insbesondere der in den Solid-State-Disk verbaute NAND-Flash Speicher ist für Laien und selbst für Elektroniker nicht mehr ohne adäquate Hardwarelösungen zu entfernen.

KUERT Datenrettung geht hierbei sogar noch einen Schritt weiter, nach erfolgreicher Datenrettung Ihrer defekten SSD versetzen unsere Techniker die SSD wieder in den Originalzustand. Im Klartext bedeutet dies, dass wir den von der SSD ausgebauten NAND-Flash wieder zurücklöten. Dies erleichtert Ihnen die Rückgabe der defekten SSD an den Hersteller sofern sich die Solid-State-Disk noch in der Garantie befindet.

Bei der Datenrettung von Solid-State-Disks / SSD muss grundsätzlich in zwei Kategorien von Mikro-Controllern unterschieden werden:

SSD-Controller ohne Hardware-Verschlüsselung, bzw. mit leichtem Verschlüsselungsalgorithmus :

Hierbei werden die Dateninhalte seitens des Controllers unverschlüsselt oder nur leicht verschlüsselt abgelegt. In der Praxis bedeutet dies, dass ein KUERT Techniker die NAND-Flash-Speicherchips von der SSD entfernt und ein Image der Dateninhalte erstellt, danach den Micro-Controller emuliert und im Anschluß auf die Daten zugreifen kann. Controller dieser Art finden sich in vielen SSD - Festplatten. Zu den bekanntesten Controller Herstellern zählen JMicron, Samsung, Intel und viele weitere. Verbaut finden sich diese Controller in Laufwerken von Toshiba, Samsung, Kingston, Intel oder AData, Corsair, Verbatim usw.

SSD-Controller mit Hardware-Verschlüsselung:

Zu den bekanntesten und bis dato leider nicht rettbaren Vertretern dieser Art zählen die Chipsätze des Herstellers Sandforce bei den Serien 12xx/15xx und 22xx. Sandforce Chipsätze finden sich u.a. in der Vertex 2 und 3er und der Agility-Serie von OCZ-Technology und in einigen SSDs von Corsair. Seit neuestem auch in Solid-State-Disks von Intel, z.b. der Intel 520.

Controller mit Hardware-Verschlüsselung chiffrieren Daten in Echtzeit, während diese in den NAND-Flash-Speicher der SSD geschrieben werden. Bei Sandforce geschieht dies in einem dualen Verfahren auf zwei unterschiedlichen Kanälen mit zwei unterschiedlichen Verschlüsselungs-Algorithmen: AES-128 und AES-256. Bei nahezu jedem Sandforce Controller ist der entsprechende Schlüssel um die Daten zu dechiffrieren einzigartig und bis dato gibt es leider keinerlei technische Möglichkeit die Daten bei einem Controller-Defekt wieder herzustellen. Auch bei Firmware-Problem oder nach neuen Firmware-Updates bei denen Alt-Daten überschrieben wurden indem eine neue Struktur auf der SSD angelegt wurde, gibt es in der Regel keine Möglichkeit diese wieder herzustellen.